Betreuung (zusätzliche Betreuungsleistungen nach § 45b SGB XI)

Die Betreuung durch eine Pflegekraft zuhause ist für Senioren und Patienten immer eine gute Wahl, da sie dann in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können. Doch diese Leistung ist eine Vertrauenssache. Ihr pflegebedürftiges Familienmitglied wissen Sie dann in guten Händen, wenn die Pflegekraft einfühlsam, vertrauenswürdig, freundlich und kompetent ist. Unsere Pfleger freuen sich darauf Ihnen. Bzw. Ihren Angehörigen im Alltag beizustehen und diesen zu erleichtern.

Wir legen besonderen Wert auf die Stabilität eines geregelten Umfelds um Wohlbefinden der Pflegebedürftigen zu erhalten. Dementsprechend ist die Pflegesituation in professioneller Hand und gewährleistet die individuelle Pflege und Hilfe die gebraucht wird.

Anspruch

Die Leistungen betreffen Pflegebedürftige in der häuslichen Pflege, bei denen neben dem Hilfebedarf im Bereich der Grundpflege und der hauswirtschaftlichen Versorgung ein erheblicher Bedarf an allgemeiner Beaufsichtigung und Betreuung gegeben ist. Dies sind Pflegebedürftige der Pflegegrade eins bis fünf mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen mit Auswirkungen auf die Aktivitäten des täglichen Lebens, die dauerhaft zu einer erheblichen Einschränkung der Alltagskompetenz geführt haben.
Für die Bewertung, ob die Einschränkung der Alltagskompetenz auf Dauer erheblich ist, sind folgende Schädigungen und Fähigkeitsstörungen maßgebend:

– unkontrolliertes Verlassen des Wohnbereiches (Weglauftendenz);
– Verkennen oder Verursachen gefährdender Situationen;
– unsachgemäßer Umgang mit gefährlichen Gegenständen oder potenziell gefährdenden Substanzen;
– tätlich oder verbal aggressives Verhalten in Verkennung der Situation;
– im situativen Kontext inadäquates Verhalten;
– Unfähigkeit, die eigenen körperlichen und seelischen Gefühle oder Bedürfnisse wahrzunehmen;
– Unfähigkeit zu einer erforderlichen Kooperation bei therapeutischen oder schützenden Maßnahmen als Folge einer therapieresistenten Depression oder Angststörung;
– Störung der höheren Hirnfunktionen (Beeinträchtigung des Gedächtnisses, herabgesetztes Urteilsvermögen), die zu Problemen bei der Bewältigung von sozialen Alltagsleistungen geführt haben;
– Störung des Tag-/Nacht-Rhythmus;
– Unfähigkeit, eigenständig den Tagesablauf zu planen und zu strukturieren;
– Verkennen von Alltagssituationen und inadäquates Reagieren in Alltagssituationen;
– ausgeprägtes labiles oder unkontrolliert emotionales Verhalten;
– zeitlich überwiegend Niedergeschlagenheit, Verzagtheit, Hilflosigkeit oder Hoffnungslosigkeit aufgrund einer therapieresistenten Depression.